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Klimaschutz durch Einsparung fossiler Brennstoffe

Vor dem Hintergrund des aktuellen Weltgeschehens und des fortschreitenden Klimawandels wird der Zwang zur Einsparung fossiler Brennstoffe immer dringender. Die Genossenschaft hat sich mit diesem Thema bereits befasst, bevor diese Dringlichkeit allgemein als Notwendigkeit anerkannt war und nunmehr auch durch den Gesetzgeber bei der Planung und Sanierung von Gebäuden gefordert wird.

Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden in den letzten Jahren 18 Liegenschaften mit Solaranlagen ausgestattet. Hier wird die Sonnenenergie dazu genutzt, das Trinkwasser vorzuwärmen.

Zudem konnte durch die in acht Wohn­häusern installierten Wärmepumpen der Verbrauch von Erdgas bzw. Fernwärme reduziert werden.

Neben diesen Maßnahmen sind wir stets auf der Suche nach weiteren Einsparpotentialen. So wurden die Flachdächer in Buch bereits auf ihre Tauglichkeit zur Installation von Photovoltaikanlagen geprüft. Im Ergebnis dessen können derzeit lediglich auf zwei Dächern solche Anlagen wirtschaftlich betrieben werden.

Auf dem Haus in der Georg-Benjamin-Straße 1–15 nutzen wir bereits große Photovoltaikanlagen und in der Karower Chaussee 201–229 wird gerade eine weitere Anlage errichtet. Die Bewohner dieser beiden Häuser können den sogenannten BEA Kiezstrom® von unserem Vertragspartner, der Berliner Energieagentur GmbH, beziehen.

Auch die EWG-Mitglieder sind im privaten Bereich auf der Suche nach Möglichkeiten, Energie zu sparen oder sogar klimafreundlich zu erzeugen. Und so tritt vermehrt die Frage auf, ob an der Balkonbrüstung oder der Fassade des Wohnhauses kleine Photovoltaikanlagen oder auch Windkraftanlagen installiert werden dürfen. Dies können wir leider nicht genehmigen.

Ein Anbohren der Fassade erzeugt unerwünschte Kältebrücken. An Balkonkon–­struktionen aus Beton kann durch die notwendigen Bohrungen für die Montage­dübel Feuchtigkeit eindringen und somit Frostschäden in Form von Betonabplatzungen verursachen. Dies würde die Bausubstanz des Gebäudes nachhaltig schädigen. Auch an den leichten Aluminiumbrüstungen von Balkonen dürfen aus statischen, optischen und verkehrssicherheitstechnischen Gründen keine Anbauten erfolgen.

Gerne können Sie auf Ihrem Balkon netzunabhängige Photovoltaikmodule aufstellen und den Strom privat nutzen. Damit eine solche Insel-Photovoltaik-Anlage optimal betrieben werden kann, wird der mit ihr erzeugte Strom in einem geeigneten mobilen Speicher (Powerstation) zwischengelagert und kann nach Bedarf selbst genutzt werden. Eine Einspeisung des erzeugten Stroms ins Netz darf nicht erfolgen.

li: Photovoltaikanlagen – Nutzung der Sonnenenergie über den BEA Kiezstrom®, re: Solaranlagen –
Vorwärmung des Trinkwassers

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