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Betriebs- und Heizkostenabrechnung 2025

Anfang Oktober 2026 wurde den Mitg­liedern und Mietern der Genossenschaft die Abrechnung der Betriebs- und Heizkosten für den Abrechnungszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025
zugestellt.

Für den gesamten Wohnungsbestand der Genossenschaft wurden im Abrechnungsjahr 2025 insgesamt rund 7,2 Mio. € an Betriebs- und Wärmeversorgungskosten abgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die kalten Betriebskosten um rund 1,6 % reduziert, während die Kosten der Wärmeversor­gung um rund 6,5 % gestiegen sind.

Die Verringerung der „kalten“ Betriebs­kosten ist im Wesentlichen auf die neuen Grundsteuerbescheide infolge der Grundsteuerreform, die seit dem 1. Januar 2025 Anwendung findet, zurückzuführen. Gleichzeitig wirkten sich Preis- und Prämienanpassungen, insbesondere bei der Müllabfuhr und der Gebäudeversicherung sowie allgemeine Lohn- und Tariferhöhungen bei beauftragten Dienstleistern, beispielsweise in der Gartenpflege, kostenerhöhend aus. Die Kosten der Wärmeversorgung erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um rund 200 Tsd. €. Wesentliche Ursachen hierfür waren insbesondere ein insgesamt gestiegener Wärmeverbrauch sowie höhere CO2-Kosten für die mit Erdgas beheizten Wohnanlagen.

Detaillierte Informationen zu der Entwicklung der einzelnen Kostenarten entnehmen Sie bitte dem Erläuterungsteil (Anlage zur Abrechnung der Betriebskosten und Kosten der Wärmeversorgung), welcher Bestandteil Ihrer Abrechnung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2025 ist.

Im genossenschaftlichen Durchschnitt beliefen sich die abgerechneten „kalten“ Betriebskosten auf 1,46 €/m² und die Kosten der Wärmeversorgung auf 1,28 €/ m².

Die Abrechnungswerte der Genossenschaft liegen trotz erneutem Anstieg noch unter den vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) für das Jahr 2025 prognostizierten Vergleichswerten. Für die Mitgliedsunternehmen in Berlin (Ost) schätzte der BBU die „kalten“ Betriebskosten auf 1,88 €/m² ohne Aufzug und die „warmen“ Betriebskosten auf 1,38 €/m². Grundlage der statistischen Erhebungen des BBU sind insbesondere Abrechnungsdaten von 64 Berliner Mitgliedsunternehmen mit einem verwalteten Mietwohnungsbestand von rund 380.113 Wohnungen.

Auf Grundlage des Abrechnungsergeb­nisses 2025 und unter Berücksichtigung uns bekannter Preis- und Tariferhöhungen für einzelne Kostenpositionen muss die Genossenschaft in diesem Jahr keine
Anpassung der vereinbarten Vorauszahlungen für die Betriebskosten und die Wärmeversorgung vornehmen.

Entwicklung der abgerechneten Betriebskosten (BK) und Kosten der Wärmeversorgung (WK) 2021–2025