Bauprojekte im Jahr 2026

Die Bautätigkeiten in diesem Jahr sind ausgerichtet auf eine nachhaltige Pflege und Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes. Ziel ist es den Wohnungsbestand an die steigenden gesetzlichen Vorgaben der Klima- und Energiepolitik (u. a. Gebäude-Energie-Gesetz) anzupassen und somit Energie einzusparen.

Hadlichstraße 21, 21 a–23 a

Dachgeschossaufstockung
Mit dem zweiten Bauabschnitt des Gesamtprojektes Hadlichstraße 21, 21 a – 23 a, der zweigeschossigen Dachauf­stockung inklusive Anbau von Aufzügen an den Wohngebäuden, wurde am 4. März 2024 begonnen. Durch die Dachgeschossaufstockung entstanden insgesamt 22 barrierefrei erreichbare Wohneinheiten. Mit dem nachträglichen Anbau der Aufzugsanlagen je Aufgang sind auch 30 Bestandswohnungen barrierefrei erschlossen.
 

Baufortschritt

Neben der Fertigstellung der Fassadenputzarbeiten an den Aufzugstürmen (Hausnummern 21a–22a) erfolgen derzeit die Abdichtungsarbeiten der Zugangspodeste sowie die Montage der Geländer und des Balkonbelags. Diese sind vor der TÜV-Abnahme der Aufzüge zwingend fertigzustellen. Mit der Inbetriebnahme des ersten Aufzugs in der Hadlichstraße 23a wird im Mai 2026 gerechnet. Mit fortlaufender Fertigstellung der einzelnen Aufzugstürme werden die hofseitigen Außenanlagen erneuert und ein abschließbares Fahr­radhaus errichtet.

Weitere Baumaßnahmen

Maßnahmen zur Einsparung von Energie bzw. zur Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Klimaschutzziele 
 
Inergetische Modernisierung Baumbachstraße 8/9 – Eschengraben 36/38
Hier wurde die Wärmeversorgung zentralisiert und zur Nutzung von regenerativen Energien neben dem Einsatz von Solarthermieanlagen auch eine Abwasserwärmepumpe installiert. Zum ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser sowie zur Reduzierung der kalten Betriebskosten wurde erstmalig der Einbau einer Grauwasseranlage in einem Bestandsgebäude der Genossenschaft realisiert.

 

Die malermäßige Instandsetzung der Treppenhäuser Baumbachstraße 8, 9 und Eschengraben 36, 38 ist nahezu abgeschlossen. Ähnliches trifft für die Restarbeiten an der Fassade und den Balkonen zu. Die vollständige Fertigstellung dieser Arbeiten ist für April vorgesehen. Die Grauwasserrecyclinganlage wurde vollständig installiert und in Betrieb genommen. Im Rahmen der Erneuerung der Außenanlagen wurde eine Zisterne verbaut, welche das anfallende Regenwasser zwischenspeichert. Nach Abschluss der Garten- und Landschaftsbauarbeiten erhält dieses Grundstück einen Kinderspielplatz und überdachte Fahrradstellflächen.

Anschluss Fernwärme Prenzlauer Promenade

Mit der Verlegung der Fernwärmeleitungen auf dem Grundstück der Prenzlauer Promenade 163–166 konnte witterungsbedingt durch die Berliner Energie- und Wärme GmbH Ende Februar fortgefahren werden. Alle Wohngebäude der Hausnummern 155–159 werden bereits seit Ende März mit Fernwärme versorgt. 

Talstraße 19–21
Für die in diesem Jahr anstehende ener­getische Modernisierung des Gebäudes in der Talstraße wurden bereits vorbereitende Maßnahmen zur Baustelleneinrichtung durchgeführt. Das Gebäude, welches aktuell dezentral durch Gasetagenheizungen, Öfen oder Gaseinzelheizer beheizt wird, erhält eine moderne und klimaschonende Wärmeversorgung mittels einer zentralen Hybridheizungsanlage, bestehend aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Solarthermieanlage und einer Gasbrennwerttherme. Zudem wird es mit einem Wärmedämmverbundsystem, einer dezentralen Lüftungsanlage mittels Wärmerückgewinnung und einer Kellereckendämmung energetisch aufgewertet.

EWG Pilotprojekt ist Bestandteil des Reallabors IWIQ

Angesichts steigender Anforderungen an den nachhaltigen Umgang mit Wasserressourcen gewinnt die Wiederverwendung von Wasser im Gebäudebereich zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige Möglichkeit zur Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs stellt dabei das Grauwasserrecycling dar.
 

Logo Berlin-Reallabore IWIQ-Reallabor

 

Blumenwiesen

2021 haben wir das erste Mal Teilflächen der genossenschaftlichen Grünanlagen als „Wiesen für Insekten“ wachsen lassen. Neben den vielen positiven Rückmeldungen dazu gab es vereinzelte Stimmen, die sich über die vermeintlich schlechte Pflege des Rasens beschwerten. Nach entsprechender Information konnten Vorbehalte überwiegend ausgeräumt werden. Es dauert natürlich, bis sich die Natur wieder ausbreitet; hierfür bitten wir alle Anwohner um etwas Geduld.