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Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr

Finanz- und Erfolgsplan 2026
Für das aktuelle Wirtschaftsjahr sind Einnahmen in Höhe von 26,1 Mio. € und Ausgaben von insgesamt 33,8 Mio. € geplant. Aus der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben ergibt sich ein negativer Saldo von 7,7 Mio. €, welcher durch Kreditaufnahmen und aus dem Zahlungsmittelbestand ausgeglichen wird.

Zusammengefasst zeigt die Gegenüber­stellung der Einnahmen und Ausgabenfolgende Entwicklung des Zahlungsmittelbestandes:

 

Die geplanten Kreditaufnahmen sind für die Teilfinanzierung der energetischen Sanierung und Modernisierung des Wohngebäudes in der Talstraße 19–21, des Neubauvorhabens hinter der Hadlichstraße (Innenhof) und den Ankauf des Objektes in der Damerowstraße 3 vorgesehen.

In folgender Abbildung ist in zusammengefasster Form (Ausschnitt) die Erfolgsrechnung für 2026 dargestellt, die im Ergebnis einen Jahresüberschuss von 1 Mio. € ausweist.

Der Finanz- und Erfolgsplan 2026 beinhaltet folgende wesentliche Zielstellungen:

Eine angemessene Beteiligung der Mit­g­lieder an den Investitionen zur Erhöhung des Wohnungsstandards durch Anhebung dernGrundnutzungsgebühren auf der Grundlage der EWG-Mietenkonzeption spiegelt den Grundsatz der EWG-Mietenpolitik wider. So werden auc in diesem Jahr die Nutzungsentgelte bei einigen Mitgliedern moderat angepasst. Das betrifft ausschließlich Bestandsmietverhältnisse mit Nutzungsentgelten, die sich unterhalb des mittleren Wertes des aktuellen Berliner Mietspiegels einordnen und seit mehr als 10 Jahren unverändert geblieben sind. Zudem werden nach Fertigstellung der Bautätigkeit in der Hadlichstraße 21, 21a–23a, Baumbachstraße 8, 9 und Eschengraben 36, 38 Modernisierungs­umlagen erhoben.

Die zur Verfügung stehenden erwirtschafteten finanziellen Mittel werden im Wesentlichen für Maßnahmen der Instand­haltung, -setzung und Modernisierungsmaßnahmen, Zins- und Tilgungs­leistungen (Kapitaldienst) sowie Verwaltungskosten eingesetzt. Von den geplanten Gesamtausgaben sind 13 Mio. € für Investitionen in den Wohnungsbestand und Neubautätigkeit geplant. Weitere 10 Mio. € betreffen den Kapitaldienst und die Verwaltungskosten.

Die Planungen für das Jahr 2026 seheneine weitere Stärkung der Eigenkapital­quote durch die Erzielung eines Jahresüberschusses und den Abbau der Verschuldung vor. Zudem wird für das Geschäftsjahr 2026 die Erzielung eines Jahresüberschusses geplant und eine gesicherte Liquidität erwartet.

Wirtschaftsplan (Bauprogramm) 2026
Die vorgesehenen Bautätigkeiten sind ausgerichtet auf eine nachhaltige Pflege und Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes. Die geplanten Investitionen verfolgen zudem das Ziel, den Wohnungsbestand an die steigenden gesetzlichen Vorgaben der Klima- und Energiepolitik (u. a. Gebäude-Energie-Gesetz) anzupassen und somit Energie einzusparen. Weiterhin ist die Fortführung von Bestandserweiterungen durch die Realisierung von Neubauvorhaben vorgesehen.

Der Wirtschaftsplan (Bauprogramm) 2026 setzt sich wie folgt zusammen:

Die Instandhaltungsmaßnahmen betreffen im Wesentlichen die Beauftragung von Kleinstreparaturen zur laufenden Pflege und Erhaltung des Gebäudebestandes. Dafür sind insgesamt 1,2 Mio. € im Plan eingestellt. In die Planposition Instand­setzung/ Wiedervermietung ist für die zeitnahe Herrichtung frei werdender Wohnungen für die Wiedervermietung ein Betrag in Höhe von 2,5 Mio. € auf­genommen worden.

Der betragsmäßig größte Bestandteil des Wirtschaftsplans ist die Position energetischer Sanierung/Modernisierung/Klimaschutzmaßnahmen. Für das aktuelle Wirtschaftsjahr sind Bau- und Moderni­sierungsmaßnahmen geplant, die insbesondere zur Energieeinsparung und Redu­zierung der Treibhausgasemissionen mit einem Mitteleinsatz von 6,6 Mio. € führen.

Fertiggestellt werden im ersten Halbjahr 2026 der Aufzugsanbau in der Hadlichstraße 21, 21a–23a und die energetische Sanierung und Modernisierung des Wohngebäudes Baumbachstraße 8, 9 und Eschengraben 36, 38. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist die Durchführung der komplexen energetischen Maßnahmen in der Talstraße 19–21. Für das Gebäude soll die Effizienzhausstufe „85 Erneuerbare Energien“ erreicht werden und mindestens 65 Prozent der zur Wärmeerzeugung benötigten Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammen.

Bereits 2025 wurde mit der Leitungsverlegung und dem Anschluss der ersten 5 Gebäude in der Prenzlauer Promenade 155–159 begonnen, die Fertigstellung ist für April 2026 geplant. Die Leitungsführung und die Heizungsstationen in den Wohnhäusern in der Prenzlauer Promenade 163–166 sollen bis zum Herbst in diesem Jahr realisiert werden. Mit der Umstellung der Wärmeversorgung von Gas auf Fernwärme sollen die Nutzung fossiler Brenn­stoffe und die damit einhergehenden Treibhausgasemissionen im genossenschaftlichen Wohnungsbestand reduziert werden.

Für die geplante Neubautätigkeit auf dem Grundstück hinter der Hadlichstraße 21, 21a–23a liegt die Baugenehmigung vor. Der Beginn für die notwendige Wasserhaltung und die anschließenden Erd- und Rohbauarbeiten ist ab Mitte 2026 geplant. Die Fertigstellung der drei Baukörper mit insgesamt 23 Wohneinheiten, davon sieben Reihenhäuser, ist für Ende 2027 vorgesehen. Für die Neubaumaßnahmen wurden 2,0 Mio. € im Plan berücksichtigt.