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Infos & News

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022

Finanz- und Erfolgsplan 2022

Mit Aufstellung des Finanz- und Erfolgs­planes für das Geschäftsjahr 2022 hat der Vorstand die finanziellen Rahmenbedin­gungen festgelegt.

Für das aktuelle Geschäftsjahr sieht die Planung die Realisierung von Einnahmen in Höhe von 22,0 Mio. € und Ausgaben von 25,4 Mio. € vor. Der sich aus der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben ergebende negative Saldo in Höhe von insgesamt 3,4 Mio. € wird überwiegend durch Kreditaufnahmen gedeckt.

Am Jahresende rechnet die Genossenschaft mit einer soliden Liquidität von etwa 5,7 Mio. €, die im Wesentlichen der für un­sere Genossenschaft üb­lichen Liquiditäts­reserve entspricht.

In stark zusammengefasster Form stellt sich die Finanz- und Erfolgsplanung für das aktuelle Geschäftsjahr (Ausschnitt) wie folgt dar:

 

Folgende wesentliche Zielstellungen wurden in die Finanzplanung aufgenommen:

  • Die Planung sieht Erlöse aus Nettokaltmieteinnahmen (abzüglich der Erlösschmälerungen) von 15,5 Mio. € vor. Die Prog­nose­rechnung geht für die Wohnungen der Genossenschaft von ei­ner moderaten durchschnittlichen monatlichen Netto­kaltmiete von 5,94 €/m² (zum Jahresende 2022) aus.
  • Im aktuellen Geschäftsjahr sind auf der Grundlage des EWG-Mietenkonzepts maßvolle Erhöhungen der Bestands- und Neuvertragsmieten geplant. Die zuletzt nach dem EWG-Mietenkonzept durchgeführte Mieterhöhung fand für einzelne Bestandsmietverhältnisse im Geschäftsjahr 2018 statt.

An dieser Stelle die Hinweise, dass eine Anhebung der Bestandsmiete grundsätzlich erst nach einer Wartefrist von mindestens fünf Jahren bzw. zehn Jahren erfolgt. Die zehnjährige Wartefrist trifft immer dann zu, wenn das Mitglied bzw. der Mieter eine Mieterhöhung nach durchgeführter Modernisierung erhalten hat. Die Bestandsmiet­er­höh­ungen sind zudem auf monatlich maximal 25 € bei einer Wohnungsgröße bis 60 m² Wohnfläche und 30 € bei einer Wohnungsgröße über 60 m² Wohnfläche begrenzt. Darüber hinaus erfolgen die Bestandsmieterhöhungen jeweils nur bis zum mittleren Wert des aktuellen Berliner Mietspiegels (ohne
Berücksichtigung von Sondermerkmalen).

In diesem Jahr sind Mieterhöhungen für die Bestandsmietverhältnisse in der Zillertalstraße 35–47, Achtermannstraße 49–62, Mendelstraße 46–52, Masurenstraße 3–8, Tiroler Straße 8–16/18–26, Groscurthstraße 6, 8 und 10–16, Walter-Friedrich-Straße 12, 14, Robert-Rössle-Straße 15–22 und Hermann-Hesse-Straße 3–3 b sowie 9–9 h einschließlich der Reihenhäuser vorgesehen. Die genannten Wohnanlagen umfassen etwa 800 Mietverhältnisse, davon werden aufgrund der vorgenannten Begrenzungen jedoch nur etwa 450 Mitglieder bzw. Mieter eine Bestandsmieterhöhung erhalten. Für die vorgenannten Bestandsmietverhältnisse erfolgte letztmalig vor mindestens zehn Jahren eine Erhöhung der Nettokaltmiete.

  • Für die Maßnahmen der Instandhaltung, Instandset­zung und Modernisierung des Wohnungsbestandes sowie für das Wohnumfeld wurden finanzielle Mittel in Höhe von 5,8 Mio. € bereitgestellt. Für Bestands­erweiterungen sind weitere 3 Mio. € ein­geplant (u. a. Fertigstellung der Neubaumaß­nahme).
  • Der konsequente Abbau der Kreditverbindlichkeiten er­folgt durch planmäßige Tilgungsleistungen in Höhe von rd. 5,5 Mio. €. Die Restschulden werden sich unter der Berücksichtigung von Darlehensaufnahmen und Darlehen­s­tilgungen voraussichtlich von 69 Mio. € auf rd. 67 Mio. € zum Jahresende vermindern. Kreditaufnahmen zur Finan­zierung der Bestandsinvestitionen im Rahmen von Moder­nisierungs- und Instand­setzungsmaßnahmen sind weiterhin für den Planungszeitraum nicht vorgesehen und diese Maßnahmen werden ausschließlich durch erwirtschaftete Eigenmittel finanziert.

Unter Zugrundelegung der Planungsprämissen werden für 2022 eine weitere Stärkung der Eigenkapitalquote durch die Erzielung eines Jahresüberschusses und eine gesicherte Liquidität prognostiziert.

Wirtschaftsplan (Bauprogramm) 2022
Der Wirtschaftsplan (Bauprogramm) für das Jahr 2022 sieht Investitionen in Höhe von 5,8 Mio. € für den genossenschaftlichen Wohnungsbestand vor. Zusätzlich sind für die Fertigstellung des Neubauvorhabens Dolomiten­straße 47/49 sowie für den Dachgeschossausbau in der Dolomiten­straße 41–45 weitere 3 Mio. € in den Plan eingestellt.

Schwerpunkte des Wirtschaftsplans (Bauprogramm) 2022 bilden, neben den Klein­reparaturen, die Wiederherrichtung von Leerwohnungen zur Neuvermietung. Eine Übersicht zu weiteren geplanten Baumaßnahmen entnehmen Sie bitte dem Menüpunkt Bauprojekte Wohnen – Erste Wohnungsgenossenschaft Berlin-Pankow eG (ewg-pankow.de).

Mit dem Energiewendegesetz nimmt das Land Berlin Kurs, die Pariser Klimaschutzziele zügig zu erfüllen. Damit ist die EWG in der Pflicht, wie alle anderen Wohnungsunternehmen auch, sich mit der Notwen­digkeit einer deutlichen CO2-Reduzierung durch eine noch effi­zientere Nutzung von Energie für Heizung und Warmwasser­be­reitung konkret aus­einander zu setzen. Als ersten Schritt dazu werden die rele­vanten Werte u. a. des CO2-Ausstoßes sowie die aktuellen Energieverbräuche der bestehenden unterschiedlichen tech­nischen Anlagen für Heizung und Warm­wasser­bereitung in unserem Bestand analysiert um daraus die nächsten notwendigen Schritte für die EWG abzuleiten.

 

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